Emotionale Prozesse spielen eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung. Kunden können oft nur schwer reflektieren, warum sie sich für eine Marke oder ein Produkt entschieden haben. Dies gilt vor allem für Märkte mit hoher Produktvielfalt und vielen Me-too-Angeboten.

Die unbewusst-implizite Wirkung der Marke trägt wesentlich zum Entscheidungsverhalten der Zielgruppe bei. Die Methode der Reaktionszeitmessung ermittelt implizite Markenassoziationen und hilft Ihnen bei der Entwicklung einer effektiven Markenführung.

Neuropsychologische Ansätze zur Messung von Reaktionen im Autopilot (Kahneman)

Der Autopilot dominiert im Unterbewusstsein unser Handeln. Das System dekodiert die Marke und löst Reaktionen beim Konsumenten aus.

Neuropsychologische Ansätze wie die Reaktionszeitmessung registrieren die Reaktionen, bevor diese rational bewertet und reflektiert werden.

Die implizite Reaktionszeitmessung ermittelt ein valides Marken- oder Produktbild auf der Gefühlsebene!

Impliziter Assoziationstest (IAT)

Anwendungsfelder der Reaktionszeitmessung

Das Verfahren analysiert den Impact von:

  • Marke
  • Produkteigenschaften
  • Werbemittel
  • Website-Experience
  • Testimonials

So funktioniert eine Reaktionszeitmessung

Die Spontanassoziationen zu einer Marke, einem Produkt oder einem Werbemittel werden über einen Online-Fragebogen erhoben. Neben der Zuordnung eines Imagebegriffs (Passt / Passt nicht) misst das System die Dauer bis zur Beantwortung in Millisekunden.

Je schneller ein Begriff zugeordnet wird, desto emotionaler bzw. stärker ist dieser assoziiert. Durch das Verfahren kann ein trennscharfes, differenziertes Bild von der Außenwahrnehmung ermittelt werden.

Die Reaktionszeitmessung kann als Bestandteil quantitativer Online-Surveys, aber auch bei semi-quantitativ in Laborstudien als komplementäres Messverfahren zu Emotion Tracking zum Einsatz kommen.

Verfahren der (impliziten) Marketingforschung