Blicke erfassen und Interesse vorhersagen

Mittels Eye Tracking analysieren wir das Orientierungsverhalten Ihrer Zielgruppe. Blickverlaufsanalysen berücksichtigen die unbewussten, schnellen psychologischen Prozesse der Wahrnehmung und lassen sich nicht adäquat durch Befragungen oder Mausklickanalysen ersetzen.

Die Wahrnehmung des Auges dominiert die kognitiven Prozesse der Konsumenten. Nur, was wahrgenommen wird, kann auch in den rationalen Fokus (Pilot) rücken.

Aufzeichnung des Blickverhaltens über Infrarot-Kamera

Was ist Eye Tracking?

Die Augenbewegungen eines Menschen setzen sich aus Fixationen und Sakkaden zusammen.

Eye-Tracking (Blickerfassung, Okulographie) zeichnet über eine Infrarotkamera die Blickbewegungen auf und lässt somit Rückschlüsse auf das Orientierungsverhalten und die kognitive Verarbeitung visueller Reize zu.

Klassische Fragestellungen im Eye Tracking sind:

  • Coverage: Welche Elemente werden erfasst (Hot-Spots), welche nicht?
  • Conciseness: Wie schnell werden Elemente wahrgenommen?
  • Stickyness: Wie lange rücken die Elemente in den Fokus?
  • Pertinence: Wie häufig wird Elemente erfasst?
  • Cognition: Welche Qualität hat der Blickkontakt zur kognitiven Verarbeitung?

Mindfacts ist offizieller Partner der Tobii Technology GmbH und ein führender Anbieter von Eye-Tracking-Consulting in Deutschland.

Studienschwerpunkte im Eye Tracking

  • Websites
  • Apps
  • Software
  • Anzeigen
  • TV-Spots
  • Banner
  • Kataloge
  • Mailings
  • Verpackungen
  • Regalplatzierungen

Wir bieten unseren Kunden Eye Tracking Setups auf höchstem Niveau

Visualisierungen und Auswertungen des Eye Trackings

Grafische und statistische Auswertungen ermitteln Aussagen zu Reihenfolge und Intensität der Blickbewegungen und ziehen Rückschlüsse auf Wahrnehmungs- und kognitive Verarbeitungsprozesse der Informationen.

Die Erkenntnisse zum Orientierungsverhalten Ihrer Zielgruppe helfen, prägnante Kommunikationsmaßnahmen zu entwickeln, welche die intendierte Werbebotschaft auch vermitteln.

Scanpfad des Orientierungsverhaltens

Gazeplot (Scanpfad)

Ein Gazeplot (Scanpfad) stellt die Blickverläufe der Testpersonen als Serie aus Fixationen (Kreise) und Sakkaden (Linien) dar. Dies gibt Aufschluss über die Reihenfolge und Dauer der Rezeptionen.

Gazeplots eignen sich zur explorativen Betrachtung einzelner Personen und im Rahmen von Usability-Tests vor allem zur Analyse des Scrollverhaltens.

Aggregiertes Blickverhalten mehrerer Betrachter als Blickwolken

Heatmap (Blickwolke)

Eine Heatmap aggregiert die Fixationen mehrerer Probanden als Blickwolken auf dem Testgegenstand. . Dabei ist die Aufmerksamkeit in den roten Bereichen am intensivsten.

Heatmaps eignen sich, um visuelle Hotspots oder No-Show-Areale zu identifizieren und die Rolle von Bild- und Textelementen besser zu verstehen.

Statistische Auswertungen über Areas-of-Interest

Areas-of-Interest (AOI)

Die Testoberfläche (Benutzeroberfläche, Anzeige, Display) wird in inhaltliche Bereiche eingeteilt. Diese Areas-of-Interest liefern über statistische Berech-nungen wertvolle Insights zur optischen Reichweite und Qualität des Blickkontakts.

Über dynamische AOIs lassen sich diese Statistiken auch für Bewegtbildformate (TV-Spots, Slider-Elemente) analysieren.

Eye Tracking Support für Ihre Studien

Wir unterstützen Sie in allen Phasen einer Eye Tracking Studie, von der Konzeption, Durchführung bis zur Analyse und Interpretation:

  • Beratung bei der Entwicklung eines geeigneten Studiendesigns
  • Beratung bei der Auswahl der geeigneten Eye-Tracking-Hardware
  • Vermietung der Eye-Tracking-Geräte inklusive Aufzeichnungssoftware
  • Aufbau und Pretest des Eye-Tracking-Setups auch an anderen Feldorten
  • Auswertung und Interpretation Ihres Eye-Tracking-Datenmaterials
  • Durchführung von Eye-Tracking-Studien in Kombination mit Emotion Tracking (physiologische Messungen: EKG, EDA, PVA, EMG)
  • Schulungen und Trainings zu allen Tobii Eye-Tracking-Systemen

Verfahren der (impliziten) Marketingforschung

Die meisten Entscheidungsprozesse laufen bei einem Menschen unbewusst ab.
Er lässt sich von seinen Emotionen leiten. Und Erkenntnisse aus dem Neuromarketing belegen, dass Werbeaussagen dann effizient und effektiv sind, wenn sie aktivieren und emotionalisieren.